Astor vom Heidehof

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2019 - zu Hause

Wir werden alt, aber...

Direkt zu Anfang des Jahres wurde Astor's Wunsch nach Schnee erfüllt. Zwar nicht viel aber dann gab es noch einen Nachschlag, das reichte uns im Januar. Danach konnte er im Februar wieder in Ruhe ein Schläfchen neben seinem Freund Reinecke Fuchs auf dem trockenen "Rasen" abhalten. Nach jedem Regen kommt die Sonne, zu mindestens hofft man das. Es hat uns aber auch nicht abgehalten bei "hoher Luftfeuchtigkeit" zu laufen. Schon passiert, die Sone schien und hielt Astor einen Sitzplatz auf der Bank frei. Dann genossen wir einfach nur das schöne Wetter. Weil Astor's Leberwerte bei der jährlichen Untersuchung schlechter waren guckten wir mit einer Röntgenaufnahme mal den Bauchraum an. Als Nebeneffekt sah man seine Wirbelsäule mit den Spondylose Stellen, die ihm allerdings noch keine Schwierigkeiten, sprich Schmerzen machten.

Da Astor ab und zu mit Gassigängerinnen lief konnte ich selbst nicht so viele Bilder von ihm machen. Hier mal 2 Bilder die seine Lieblingsgassigängerin gemacht hat.

Mittlerweile war es März und die Natur begann überall zu blühen. Unser Garten zog nach und im April gab es die ersten Apfelblüten. Wenn wir oder ich bei den Spaziergängen eine Pause machten kam nach einiger Zeit immer der Blick von Astor, Los Alter komm weiter... Aber er hatte Recht, Bewegung ist wichtig.

Im Juni war es ihm dann schon wieder zu warm und er verkroch sich in seine kühleren Bereiche. Im Garten wuchs und blühte alles üppig und da sieht man es auch schon, ein Fahrrad. Aber es musste noch repariert werden bevor wir damit einen Versuch machen konnten. Die Zeit verging mit Riesenschritten. Ab und zu kam der Hubschrauber zum Landeplatz des Krankenhauses und weckte uns aus unserer Ruhe.

Über Nacht war es Oktober, wir sammelten Walnüsse auf und fuhren mit dem Fahrrad. Astor lief in seinem Tempo vor und ich fuhr hinterher. Anfangs etwas schwierig für mich, langsam fahren ich schwieriger als schnell fahren. Das führte dann dazu, ich war jahrelang kein Fahrrad mehr gefahren, dass ich 3 mal beim Absteigen umfiel. Beim ersten Mal kam er angerannt, bei den anderen guckte er nur fragend, was denn schon wieder?

Ab und zu hingen auch schon mal drohende Wolken über uns, aber der Himmel fiel nicht herunter. Dafür kam für Astor wieder Damenbesuch zu einem gemeinsamen Leckerchen Frühstück. Manchmal passte sich Astor der Umgebung an, ich musste 2 mal gucken wo er denn schon wieder war.

November, die Blätter fielen und es ergaben sich wunderschöne Farbbilder. Auch noch einmal das Fahrrad in voller Pracht, der städt. Mitarbeiter hatte gerade mit Getöse den Weg frei geblasen. Ups, da stand auf einmal Ende November ein Tannenbaum im Garten, wobei es bei den Discountern ja auch schon das Weihnachtsgebäck gab.

Nicht mehr lange und es war Zeit eine Generalprobe mit Astor und dem Weihnachtsbaum durchzuführen. Es klappte alles wie am Schnürchen genau wie dann der Heiligabend den wir beide zusammen verbrachten. Den Familienbesuch hatten wir abgesagt weil Astor nicht mehr allein bleiben wollte und musste.

Das Jahr endete dann Morgens und Abends mit Spaziergängen in Nebelwäldern, eine schöne Stimmung.

Ein paar Bilder zum Text 

Nun, warten wir ab was das Jahr 2020 denn so mitbringt für uns.

 

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