Conny von Fritzi's Wölfen

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Der erste Kontakt

Am 03.08.2020 im Laufe des Vormittags war es dann so weit. Conny mit Begleitschutz stand vor dem Gartentürchen. Wie das dann so ist, erst wurde erst einmal überall geprüft ob denn noch andere Hunde da wären und ein bisschen Markierung hinterlassen falls noch jemand käme. Der grüne Fussballrasen wurde merkwürdig betrachtet und mal probeweise angescharrt, nur so etwas kann einen Fussballrasen nicht erschüttern. Astor, ja, war bestimmt noch da, aber nicht sichtbar. Dann wurden die anwesenden fremden Menschen auf Leckerchen abgescheckt, ein voller Erfolg. Der Vormittag verging und wir machten einen gemeinsamen Spaziergang im Stadtpark. Herrliches frisches grünes Gras, Qualität 1A gab es in Massen. Conny outete sich da schon als geborener Rasenmäher, was soll’s, es war umsonst.

Kurz nach Mittag verließ uns Conny’s Leibgarde, einen Moment war Conny geschockt. Aber nach kurzer Zeit klebte sie sich an mein Bein, bevorzugt die Seite an der die Leckerchen in meiner Tasche waren. Wir verbrachten die Zeit bis zum Abendspaziergang mit gegenseitigem Kennenlernen, es gab aber auch so viel Neues, Unbekanntes für sie in der Wohnung. Wobei sie den Garten, jetzt wo sie allein war noch einmal richtig unter die Lupe nahm. Der Gartentisch, extra damals für Astor gekauft, dass ihm der Himmel nicht auf den Kopf fällt, gefiel ihr sehr gut. Mit der Kudde freundete sie sich auch sofort an, der Kopf lag halt so entspannt.

Der Abendspaziergang verlief dann ohne Probleme. Sie war allerdings angespannt, denn "Dunkel war’s, der Mond schien helle" und sie kannte die Gegend überhaupt nicht. Der Stadtpark ist aber mit gelblichen Quarzlampen ausgeleuchtet, so dass ich mit meinem alten Windows Lumia 950 ein paar Bilder ohne Blitz machen konnte.

Am Mittwoch kamen wir dann nach einem intensiven Gespräch mit ihrer Leibgarde zur gemeinsamen Überzeugung, dass sie hier bleiben wollte und ich sie hier haben wollte. Conny’s Leibgarde verließ uns dann am Mittwoch gegen Mittag mit einem kleinen Tränchen im Auge Richtung Heimat.

Die weiteren Tage vergingen wie im Fluge, Conny packte all ihre Köfferchen aus und ich machte ihr schon klar, dass einiges davon mitsamt den Köfferchen auf den Sperrmüll musste. Sie war allerdings etwas uneinsichtig, na ja, über das Thema werden wir uns noch weiter unterhalten müssen.

Es wurde dann an manchen Tagen immer kühler und da wir morgens schon um 8.00 Uhr unterwegs sind haben wir vor kurzem den Herbst getroffen. Die Morgensonne brachte alles zum Dampfen. Herbst hat aber auch Vorteile, die Apfelbäume im Stadtpark warfen die ersten Äpfel ab, alte Sorten. Meine und nun auch Conny’s Lieblingssorte ist der Rabau. Eigentlich erst im Oktober richtig reif, aber die Klimaerwärmung hat da auch schon einen Einfluss. Dazu kommt, ich sag’s mal liebevoll, dass unwissende Menschen jetzt schon mit Knüppeln die Äpfel runter schlagen. Aber was soll's, die kleineren oder wurmstichigen bleiben dann für uns liegen. Ich muss aber sagen, dass die Würmer einen guten Geschmack haben, die wurmstichigen Äpfel schmecken gut. Den Wurm sollte man natürlich vorher erst in die Freiheit entlassen. Tequila Liebhaber sollten das auch berücksichtigen, ein Wurm ist halt keine Raupe...

Hier gibt’s wie schon bei Astor ein paar Bilder zum Text

Schaun wir mal wie es mit uns weiter geht...

 

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