Conny von Fritzi's Wölfen

Conny kam gerade noch am letzten Tag des Jahres 2012 als Superknaller auf die Welt. Sie wuchs kerngesund auf und jagte dann selbstbewust den Schönheitsauszeichnungen hinterher. Logisch, dass sich dann auch eine Menge Verehrer einfanden. Timmy vom Taubengarten wurde ihr Favorit über die Jahre. Vielleicht hatte sie gehofft, dass er ihr eines Tages die gebratenen Täubchen ins Maul fliegen lassen würde. Mitte 2020 jedoch, wurde ihr das alles mit den Welpen zu stressig. Vielleicht auch verständlich bei andauerndem Welpen Tohuwabohu um sie herum, sie wurde ja auch nicht jünger. Sie bekam einen Insidertipp von einem Job als Begleiter, Bodyguard im nicht ganz so hohen Norden und bewarb sich.

Conny ist noch schüchtern

Das war dann der Zeitpunkt an dem ich ins Spiel kam. Der Job war nur frei geworden weil mein Astor vom Heidehof zu meinem Bedauern die Welt gewechselt hatte. Da ich der Meinung bin, „niemals geht man so ganz“ und aus meinem Kopf schon gar nicht versuchte ich aber seinen freien Platz in meinem Leben wieder besetzen. Es musste wieder ein Wolfsspitz sein und da bekam ich die Bewerbung von Conny. Ich geb zu, alle meine Hunde waren bis zu diesem Zeitpunkt Rüden. So richtig begründen konnte ich es nicht wenn mich jemand gefragt hätte. Nun, es hat mich niemend gefragt, dann sollte es jetzt eine Hündin sein nach lesen ihrer Bewerbung. Am 03. August stellte sie sich vor und nach einer Probezeit von 2 1/2 Tagen war klar wer mich weiterhin begleiten wird. Vielleicht so ein Remake von Beauty and the Beast...

Wie das allerdings so ist wenn man aus verschiedenen Leben kommt, man muss sich etwas zusammen raufen. Die Höhen und Tiefen unserer Rauferei werden wir hier schriftlich festhalten, naja, ein paar Bilder werden auch dabei sein und dafür sorgen, dass die Texte flüssiger runter gehen.