Astor vom Heidehof

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August 2015 im Münsterland

Da wir ja nun seit Mitte Juli im Land der Westfalen leben haben wir auch schon die ersten Erfahrungen aller Art gemacht. Da sind z.B. die Leute, die mir beibringen wollen wie ich Astor das Maul verbieten soll. Man trifft sie wohl immer wieder, die Hundebesitzer die nur an Rappeldose und Leine werfen denken können. Die haben wir natürlich direkt, nein viel besser wir haben sie erst gar nicht in unseren Energieausfall sicheren Rolodex eingetragen.
Aber eine Lösung musste her und da fiel uns eine Leibgarde ein. Was bot sich an, lange überlegt, eine Schweizer Garde wäre nicht schlecht. Gesagt, gesucht, getan, sie war im Angebot und wir haben sie angeheuert. Wie der Zufall es denn wollte, sie suchten auch, was, einen Schwarzen Peter. Also haben wir gestern ein Treffen vereinbart um die jeweiligen Jobfähigkeiten zu testen.

Zuerst war Astor ein wenig schockiert, ein weißer Hund, noch einer, noch einer und noch einer, es hörte gar nicht auf. Da musste er erst mal lautstark seine Rolle als Schwarzer Peter klar machen. Die Schweizer Garde wuselte dann erst einmal um ihn herum, jeder wollte mal im vorbei flitzen an ihm riechen. Einmal gab es auch eine Spielaufforderung, aber Astor verstand noch nicht was die Gardisten von ihm wollten. Als alle da waren sind wir los marschiert, Astor kannte den Weg schon und setzte sich ziemlich schnell an die Spitze, auch als wir an einem Tümpel vorbei kamen. Da legte er sich mal kurz zur Abkühlung rein und lud seine Schweizer Garde auch dazu ein. Ruck, zuck gab es auf einmal mehrere Schwarze Peter und keine reinweißen Gardisten mehr. Später kamen wir an einen Angelteich mit Vorteich, in letzterem durften nach Information  Hunde baden. Ich hatte eher das Gefühl der Teich sollte von den Hunden gereinigt werden, ganz im Interesse der Besitzer, das Baden in dieser Brühe konnte man also vergessen. Ein wenig später gab es aber statt dessen einen kleineren Springbrunnen mit einem runden Becken. Astor hüpfte sofort hinein und legte sich auch einmal kurz auf den Bauch. Zum Leidwesen ihrer Menschen waren die Gardisten nicht so bereit da hinein zu hüpfen.
Später haben alle ihre Verträge unterzeichnet und im Biergarten noch den Tag ausklingen lassen. Astor hat das Putenfleisch von meinem Salatteller abgestaubt, 2 Stückchen und den Salat hab ich dann abbekommen. Es war ein schöner Tag mit sympatischen Leuten und ist mit Wiederholung angedacht. Ihr werdet es schon erraten haben, die Gardisten sind weiße Schweizer Schäferhunde gewesen.

Ach ja, fast vergessen, ein paar Bilder von dieser unglaubwürdigen Geschichte gibt's natürlich.

Die Bilder zum Text

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