Wie es begann

Astor vom Heidehof,

so hab ihn genannt weil er auf dem Heidehof bis zu meiner Ankunft fast sein ganzes Leben verbracht hatte. Astor, ein echter Wolfsspitz, grau halt wie alle Wolfsspitze, offiziell sagt man wohl grau-gewolkt. Für sein tägliches Leben dann einfach nur noch Astor. Ein Name der sich bei meinem schlechten Namensgedächtnis  gut eingeprägt hat weil Astor auch die beliebte Zigarettenmarke in meiner Jugend war. 

Aber geh ich mal lieber zum Anfang seines Lebens. Am 12.01.2008 machte Astor sein erstes „Wuff“, wenn es denn eins gewesen war. Der Wurf bestand aus 3 Hündinnen und 3 Rüden. Die ersten Wochen, die man ja besser immer unter Obhut der Elternwölfe verbringt lebte er in Issum bei Krefeld. Seine Elternwölfe leben heute noch dort und erfreuen sich guter Gesundheit. Am 16.03.2008 war es dann soweit, er zog in seine neue Heimat, den Heidehof. Dort wurde er dann langsam ins Leben begleitet und erzogen. Er lernte Pferde, Katzen und anderes Getier kennen und den richtigen Umgang mit ihnen. In den Nächten war seine Lieblingsbeschäftigung für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Leider änderte sich sein Leben durch ein tragisches Ereignis gegen Ende seines zweiten Lebensjahres. Von da an musste er allein stark und groß sein. So allein verstärkte und verschärfte er im Laufe der Jahre seine Aufsicht. Eines Tages kam es zu einem Zwischenfall, dessen Ergebnis leider das Ende seines Freilaufs war. Hunde dürfen halt heutzutage nicht mehr so beschützen und bewachen wie sie von Natur aus gewöhnt sind. Er sollte an die Kette, aber statt dessen wurde ein kleines Terrain mit einem kleinen Gartenhäuschen eingezäunt in dem er nun leben konnte. Das passte ihm als frei aufgewachsener Wolfsspitz nun gar nicht und so schaffte er es immer wieder zu entkommen. Nicht, dass er weg lief, nein, er lief zu seinen Menschen in den Pferdeställen auf die er aufpassen wollte. Na ja, wahrscheinlich auch öfter mal in den Wald um eine Beschäftigung zu suchen. Nichts langweiliger für einen Wolfsspitz als arbeitslos zu sein und immer in einem eingezäunten Terrain zu hocken. Irgendwann sah man dann keine andere Wahl mehr, als Astor in gute Hände abzugeben. Astor’s Beschreibung und einige Bilder wurde auf der Seite der Tierhilfe Alf eingesetzt.

Ein paar Bilder zum Text

Gute Hände, zu diesem Zeitpunkt kam ich ins Spiel, aber das schreib ich dann mal auf der nächsten Seite...