Astor vom Heidehof

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Abschied vom Heidehof

Donnerstag den 11. Juli,

wurde ich am Morgen nach schlechtem Schlaf gegen 6.00 Uhr wach, eigentlich sonst keine Zeit für mich. Astor lag neben meinem Bett und träumte wohl gerade. Also stand ich langsam auf damit die Welt sich nicht erschreckt. Das Wetter war noch angenehm kühl nach dem heißen Sommertag. Astor wuselte dann sofort um meine Beine herum und nachdem ich mich fertig gemacht hatte liefen wir eine große Runde. Danach hatten wir beide wieder die nötige Bettschwere, Astor ließ sich auf dem Balkon umfallen und ich kippte ins Bett. Vormittags gingen wir dann mit der Besitzerin nochmal in eine Reithalle. Ich hatte ein Stofftierchen von Bellini mitgebracht und dachte er würde apportieren oder zu mindestens wieder freiwillig abgeben. Aber scheint’s, dass Astor zurück bringen und abgeben nicht gelernt hatte. Man musst mit ihm kämpfen um etwas zu bekommen, wobei man kein ängstlicher Mensch sein durfte. Astor machte den Eindruck und die Geräusche dazu, als wenn er einen gleich zerfleischen wollte. Tat es aber doch nicht und ließ sich schon mal das Stofftierchen „stehlen“. Im Laufe des Tages, Astor war halt immer dabei, fuhren wir dann mal in den nächstgelegenen Supermarkt. Da es an diesem Tag wieder sehr warm war, was sich auch schon in der Ferienwohnung gezeigt hatte, stellte ich das Auto auf einem Parkdeck in den Schatten und öffnete alle Fenster zu 3/4. Es war windig und frisches Lüftchen blies durch’s Auto, so dass es gut erträglich war. Nach dem schnellen Einkauf inspizierte er neugierig alle Tüten, die ich in den hinteren Raum des Autos, in dem er auch saß, abstellte. In seinem „zu Hause“ angekommen trug ich mit ihm dabei alles hoch und wir aßen und fraßen ein wenig. Im Laufe des nachmittags, im Hinterkopf die Erwartung einer weiteren Nacht mit schlechtem Schlaf und dem Eindruck, dass Astor ein wenig gestresst war durch die ungewohnte „Lebensweise“, entschloss ich mich abends mit Astor nach Düsseldorf zu fahren. Ich besprach mit der Besitzerin noch einmal alles und als die Sonne nicht mehr so hoch stand fuhren wir los. Astor verhielt sich während der Fahrt mustergültig und erst ganz kurz vor Düsseldorf fing er etwas zu junksen an. Kurz darauf konnten wir die Autobahn verlassen und ich hielt an einem Waldparkplatz an. Ich nahm an er müsse dringend piseln, aber falsch gedacht, vor lauter fremden Gerüchen kam kein Tropfen aus Astor heraus. 20 min sind wir dann da  ohne Ergebnis rum gelaufen und danach wieder ins Auto und weiter nach Hause. Gegen 20.30 Uhr fuhren wir in die Tiefgarage unseres Hauses und schleppten gemeinsam das Reisegepäck in die Wohnung. Ich schleppte und er kontrollierte und regelte den Transport. In der Wohnung angekommen öffnete ich die Terrassentüre und er kontrollierte und inspizierte gründlich das ihm unbekannte Gelände. Danach lag er da und versuchte den unbekannten Geräuschen der Stadt und des Hauses Zuordnung zu geben. Gegen 21.30 Uhr fiel er dann doch zum ersten mal für ein kurzes Nickerchen auf die Seite. Spät in der Nacht, es war so gegen 0.30 Uhr bellte er auf einmal und ich rief ihn herein. Mag sein, dass der Marder die Terrasse aufsuchen wollte wie er es in der letzten Zeit öfter getan hatte. Den Rest der Nacht verbrachte ich im Bett und er daneben im tiefen Schlaf.

Ein paar Bilder zum Text

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